Hamburg siegt souverän

1. Bundesliga Nord - Damen

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Christopher Tiess

Die Damen des Hamburger GC gewinnen den Saisonauftakt der KRAMSKI DGL klar mit 8 über Par. Ihnen folgen die Damen des G&LC Berlin-Wannsee mit 17 über Par auf einem sicheren zweiten Rang. Die Aufsteigerinnen des Club zur Vahr erkämpfen sich auf heimischem Platz drei ganz wichtige Punkte (+28) und lassen dabei den GC Hubbelrath (+29) sowie den Berliner GC Gatow (+43) hinter sich.

Sonnig zeigte sich das Wetter zum Saisonauftakt der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by Audi. Und hochklassig gaben sich die Partien auf dem Par-74-Platz des Club zur Vahr. Dabei war es gerade der Vormittag, in dem es turbulent zuging. Im Verlauf der Einzelrunde änderte sich die Tabelle zuweilen im Minutentakt - und zwar auf allen Positionen. Letztendlich war es dann der Hamburger GC, der sich mit konzentriert zusammengehaltenen Einzelergebnissen (-3; +2; +3; +3; +5) und ganz starken Vierer-Partien (-1; -1) absetzen konnte und den Spieltagsieg im Verlauf des Nachmittags quasi unangefochten einpacken konnte.

Mit dem heutigen Sieg konnte Coach Christian Lanfermann den so wichtigen Grundstein für die angestrebte Qualifikation zum Final Four legen: „Wir freuen uns über die souveräne Teamleistung, dass wir direkt präsent waren und die fünf Punkte einsammeln konnten. Wir wissen, wie wichtig es ist, die Punkte schon früh einzufahren. Dass die Mädels über den gesamten Tag hinweg eine so geschlossene Leistung zeigen konnten, freut mich sehr und macht mich stolz.“

Stärkste Spielerin der Einzelrunden war die Hamburgerin Miriam Emmert mit 71 Schlägen (-3). Sie sieht nach dem gelungenen Auftakt eine gute Perspektive für die Saison: „Wir verstehen uns im Team richtig gut, wir haben über den Winter sehr viel trainiert und haben dabei eine Menge Spaß. Ich finde, wir sind relativ stark. Unser großes Ziel ist das Final Four - das war für uns von Anfang an klar und ich glaube, unsere Chancen dafür stehen auch ziemlich gut.“

Wannsee auf dem richtigen Kurs

Den zweiten Platz sicherten sich die Damen des G&LC Berlin-Wannsee. Das Team konnte sich im Tagesverlauf freikämpfen und am Ende vier wichtige Punkte auf seinem Konto verbuchen. Stammspielerin Alexandra Försterling meint dazu: „Wir wollen auf jeden Fall ins Final Four. Wir hatten dabei vor allem auch mit Hubbelrath als sehr gefährlichen Gegner gerechnet. Mit Blick auf den Tagesverlauf bin ich mit unserem Abschneiden auf jeden Fall extrem zufrieden.“

Zu ihrem eigenen Abschneiden konstatiert die Junioren-Nationalspielerin: „Ich finde meine Ergebnisse für heute gut, obwohl ich mit 18 Pars eine ziemlich langweilige Einzelrunde gespielt habe. Und im Vierer mit Zita waren wir wirklich gut. Wir hatten zwei Birdies, zwei Bogeys und sind Even Par zurückgekommen. Was will man mehr!“

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Starker Fight um Platz 3

Ein heißer Kampf ist im Laufe des Nachmittags um Platz 3 entbrannt. Zwischenzeitig sah es so aus, als könnte sich das Team des GC Hubbelrath, das zu Beginn des Spieltages sogar am Tabellenende lag, in das Mittelfeld vorspielen und dabei auch die Gastgeberinnen des Club zur Vahr knapp hinter sich lassen. Die Bremerinnen hatten ihrerseits einen ganz starken Start, mussten dann jedoch Hamburg und Wannsee vorbeiziehen lassen. 

Im nun entfachten Duell um den begehrten dritten Platz wechselten die Positionen mehrfach und der Gewinn der drei Tabellenpunkte fühlte sich für die Aufsteigerinnen an ihrem Heimspieltag beinahe wie ein Sieg an. Coach Chris Webers kommentiert: „Wir hatten uns den dritten Platz als Ziel für heute vorgenommen. Wir freuen uns sehr, dass wir das geschafft haben! Was das für die weiteren Spieltage bedeutet, können wir noch nicht sagen - unser großes Ziel bleibt in jedem Fall erst einmal der Klassenerhalt. Denn wir wissen ja noch gar nicht, was passiert wenn zum Beispiel Gatow seine internationalen Verstärkungen einfliegen lässt.“ 

Für die erfolgsgewohnten Damen des GC Hubbelrath ist der vierte Platz hingegen ein herber Schlag. Dabei musste das Team um Coach Christoph Herrmann beim heutigen Saisonauftakt auf gleich drei Leistungsträgerinnen verzichten. Denn Antonia-Leonie Eberhard, Sophie Hausmann und Anna-Theresa Rottluff spielen derzeit noch die amerikanische College-Saison - ein Handicap, das sich frühestens zum dritten DGL-Spieltag beheben wird. 

Gatow mit der Laterne

Auf dem fünften Platz finden sich heute die Damen des Berliner GC Gatow wieder. Zum Beginn der Runde sah es so aus, als würde das international besetzte Team um Coach Joel Goodson zumindest die am Morgen noch strauchelnden Hubbelratherinnen hinter sich lassen können. Daraus sollte jedoch nichts werden.

Denn die Damen aus Gatow mussten sowohl in den Einzeln als auch in den Vierern deutliche Schlagverluste hinnehmen. Ihnen bleibt am Ende des Spieltages lediglich die rote Laterne der Ligagruppe. Dies kann sich jedoch schon in zwei Wochen ändern. Denn zum zweiten Spieltag am 28. Mai treffen sich die Damen der 1. Bundesliga Nord im Berliner GC Gatow - und dann werden die Karten neu gemischt.