Toller Saisonauftakt für die Herrenmannschaft

2. Bundesliga

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WZ Bericht
Am ersten Spieltag der 2. Bundesliga gelang den Golfern des GC Bergisch Land im Golfclub Wasserburg-Anholt ein guter Saisonauftakt. Mit einem Gesamtresultat von 18 Schlägen über Platzstandard (zwölf über Par in den Einzeln; sechs über Par in den Vierern) belegte der GCBL den dritten Platz, der den Bergischen im Kampf um den Klassenerhalt drei wichtige Punkte bescherte. Die ansonsten so heimstarken Anholter sowie die Mannschaft aus Köln-Refrath konnte der Golfclub Bergisch Land hinter sich lassen. „Wir können über den Saisonauftakt stolz sein“ sagte Kapitän Jens Geweke.
Die Vorbereitung verlief optimal, denn wegen der frühen Anreise am Freitag konnte bereits am Nachmittag die erste Proberunde absolviert werden. Zuvor hatte Coach Marc Delmas in Zusammenarbeit mit Johannes Diederichs bereits die Grüns gezeichnet und ein eigens angefertigtes Birdiebook erstellt, das am Sonntag den ein oder anderen Schlag einsparen half.
Am Samstag, in der zweiten Proberunde, kam es zu einem internen Shootout zwischen fünf Spielern für die letzten zwei verbliebenden Startplätze am Sonntag. Kapitän Jens Geweke und Tim Haselhoff setzten sich gegen Philipp Rumpf, Lars Schönebeck und Johannes Diederichs durch. Tim Haselhoff gelang im Wettbewerb sogar die beste Einzelrunde (eins unter Par) und er war am besten Vierer beteiligt (zwei über Par). Jens Geweke konnte am Sonntag aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Somit ging Lars Schönebeck an den Start, der mit einem Score von 78 (sechs über Par) eine ordentliche Leistung bot. Ben Marckmann spielte bei seinem Debüt im Einzel eine 75er Runde (drei über Par). Der 15-Jährige hatte sich durch gute Trainingsleistungen ins Team gespielt. David Distelkämper (16 Jahre alt, vor der Saison neu aus Rheine Mesum gekommen), gelang ebenfalls ein sehr gutes Debüt. Im Einzel konnte er eine 71 (-1) vorlegen, gefolgt von einer 74 (+ 2) im Vierer mit Tim Haselhoff. Für den „Schlag des Tages“ sorgte Playing Professional Ralf Geilenberg. Am 8. Loch im Vierer mit Philipp Rumpf beförderte er vor rund 50 Zuschauern seinen Abschlag mit dem Holz 3 nach 80 Metern in ein Wasserhindernis. Die Erklärung: Ralf Geilenberg flog kurz vor dem Treffmoment eine Fliege ins Auge, weshalb er aus der Balance gekommen war. Das Missgeschick konnte jedoch den Gesamteindruck nicht trüben.
„Es ist gut zu wissen, dass wir noch nicht am Limit gespielt haben und noch Luft nach oben haben. Mit ein bisschen mehr Glück und intensiver Arbeit an den Schwächen, trauen wir uns in Hösel auch noch mehr als den dritten Platz zu. Oberstes Ziel bleibt für diese Saison jedoch der Klassenerhalt, welcher uns aufgrund der starken Liga einiges an Arbeit abverlangt“, so die erste Bilanz von Jens Geweke.