Hamburg macht es nochmal spannend

1. Bundesliga Nord Herren

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Christopher Tiess

Gleich zu Beginn der dritten Turnierrunde sacken die Ergebnisse der führenden Hamburger in den Keller. Die Gastgeber vom GC Hösel ergreifen die Chance und schliessen auf. Dennoch kann der Hamburger GC den Spieltagsieg am Ende in den Norden entführen.

Hösel. Nach den zwei gespielten Runden des Vortages konnten die Zeichen für den Hamburger GC kaum besser stehen: mit neun Schlägen Vorsprung gingen die Herren von der Elbe in die letzte noch zu spielende Einzelrunde. Und doch machten sie es mehr als spannend. Viele der früh gestarteten Falkensteiner verloren wertvolle Schläge - und der komfortable Vorsprung schmolz dahin wie Eis in der Sonne.

Christensen mit 65er Runde

Vor allem Tiger Christensen (65; -6) und Sebastian Sliwka (68; -3) trugen dazu bei, dass der Hamburger GC am Ende die Spitzenposition behaupten konnte. Mit insgesamt zwölf Schlägen unter Par beendeten die Nordlichter ihren Ausflug an den Rhein und holen sich fünf wertvolle Ligapunkte für den Tagessieg. In der Saisonwertung bedeuten die nunmehr sieben Ligapunkte die Co-Führung.

Kapitän Christian Niemietz: „Es wurde nochmal richtig spannend. Der Platz war heute deutlich schwerer zu spielen - vor allem mit dem Wind am Vormittag. Und dadurch ist es alles sehr eng geworden. Zwischendurch sah es gar nicht so gut aus. Wir haben aber auch heute ein gutes Finish gehabt und konnten dadurch gut dagegen halten. Ich denke, wir haben am Ende verdient den Sieg geholt. Jetzt sind wir mit Hubbelrath in der Tabellenführung und das Rennen um das Final Four ist wieder ganz offen. Das war für uns das Wichtigste nach dem verpatzten Start.“

Starker Kampfgeist von Hösel

Auf den zweiten Rang der Spieltagwertung haben sich die Gastgeber vom GC Hösel vorgearbeitet. Nach ihrer verpatzten ersten Einzelrunde steigerten sie sich auf heimischem Platz kontinuierlich und erarbeiteten sich eine ernsthafte Chance auf den Sieg. Am Ende stehen sie mit neun Schlägen unter Par auf einem hart erkämpften Rang zwei. Die gesicherten vier Punkte können für die Saisonwertung gar nicht wichtig genug eingeschätzt werden. Denn trotz des starken Abschneidens stehen die Rheinländer mit insgesamt fünf Ligapunkten auf dem geteilten vierten - und damit letzten - Rang.

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  • Leon Kalaitzidis vom GC Hösel (Foto: DGV/ Tiess)
  • Philipp Mejow vom G&LC Berlin-Wannsee (Foto: DGV/ Tiess)
  • Malte von Blankenfeld vom Frankfurter GC (Foto: DGV/ Tiess)
  • Hannes Hillburger vom G&LC Berlin-Wannsee (Foto: DGV/ Tiess)
  • Nicolai von Dellingshausen vom GC Hubbelrath (Foto: DGV/ Tiess)
  • Connor Engelmohr vom Hamburger GC (Foto: DGV/ Tiess)
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Auf Rang drei der Tageswertung stehen die Herren des GC Hubbelrath. Die mit einer sehr kurzen Anreise gesegneten Nachbarn der Gastgeber konnten die Lücke zu den führenden Teams nicht schliessen und beendeten das Turnier mit einem Gesamtergebnis von einem Schlag über Par. Dennoch: in der Saisonwertung steht die Mannschaft um Trainer Roland Becker gemeinsam mit dem Hamburger GC auf dem geteilten ersten Platz.

Frankfurt verliert Boden unter den Füßen

Auf Rang vier der Tageswertung finden sich die am Vortag noch so kämpferischen Frankfurter wieder. In der dritten Wertungsrunde mussten sie - ohne Anrechnung von Streichergebnissen - ganze 30 Schläge über Par notieren. Keine einzige Unter-Par-Runde schmälerte die Schlagverluste. Deutlich zu viel, um in der oberen Hälfte der Tagestabelle zu bestehen. In der Saisonwertung rangieren die Herren vom Main nun mit fünf Ligapunkten auf dem geteilten vierten Platz.

Am Ende der Tagestabelle steht nach wie vor der G&LC Berlin-Wannsee. Den angesammelten Rückstand der beiden ersten Turnierrunden konnten die Herren aus der Hauptstadt einfach nicht mehr aufholen. Nach dem Sieg am zweiten Spieltag bedeutet der fünfte Rang an diesem dritten Spieltag nun eine abrupte Kehrtwende. In der Saisonwertung liegen die Berliner mit nunmehr sechs Zählern auf dem dritten Rang.